Wissensdatenbank
Hausnotruf
Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema „Hausnotruf“.
Kann der Telefonanbieter gewechselt werden?
Ein Wechsel des Telefonanbieters ist grundsätzlich möglich, sollte jedoch vorab mit MEBO abgestimmt werden. Technische Änderungen am Anschluss können dazu führen, dass das Hausnotrufgerät nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen, prüfen wir die Gegebenheiten im Vorfeld und begleiten den Wechsel bei Bedarf.
Sollte es nach einem Anbieterwechsel zu Einschränkungen oder Ausfällen kommen, ist die Wiederherstellung der Funktion durch MEBO kostenpflichtig.
Darf zum Testen ein Probealarm ausgelöst werden?
Ja, ein Probealarm kann jederzeit kostenfrei ausgelöst werden.
Bitte geben Sie beim Auslösen einfach an, dass es sich um einen Test handelt. So kann der Alarm korrekt eingeordnet werden und es werden keine weiteren Maßnahmen eingeleitet.
Wie groß ist die Reichweite des Funksenders?
Die Reichweite von Funksendern ist abhängig von den baulichen Gegebenheiten vor Ort, wie beispielsweise Wandstärken, Materialien oder baulichen Strukturen.
In der Praxis ist die Funkreichweite jedoch in der Regel ausreichend, um das gesamte Haus sowie das dazugehörige Grundstück zuverlässig abzudecken. Bei Bedarf kann die Reichweite durch zusätzliche Komponenten erweitert werden.
Was passiert, wenn versehentlich ein Alarm ausgelöst wird?
Wird ein Alarm unbeabsichtigt ausgelöst, meldet sich ein Mitarbeiter der Notruf- und Serviceleitstelle zur Klärung der Situation.
Kann der Alarm als Fehlalarm bestätigt werden, wird er durch die Leitstelle beendet. In diesem Fall entstehen keine Kosten.
Wird über das Hausnotrufgerät die Wohnung abgehört?
Nein. Eine Verbindung wird ausschließlich dann aufgebaut, wenn ein Notruf ausgelöst wird.
Eine dauerhafte Überwachung oder ein Mithören findet nicht statt. Das Gerät ist nur im Ereignisfall aktiv und stellt dann eine Sprechverbindung zur Notruf- und Serviceleitstelle her.
Was passiert bei Ausfall der Telefonleitung?
Fällt die Telefonleitung aus, kann bei klassischen Hausnotrufgeräten kein Notruf ausgelöst werden, da die Verbindung über den Festnetzanschluss erfolgt.
Eine Ausnahme bilden Geräte mit integrierter Mobilfunkverbindung (GSM/LTE). Diese sind unabhängig von der Telefonleitung und können auch bei einem Ausfall weiterhin einen Notruf absetzen.
Beeinträchtigt der Funksender einen Herzschrittmacher oder ein Hörgerät?
Nein. Funksender von Hausnotrufsystemen beeinträchtigen weder Herzschrittmacher noch Hörgeräte.
Die eingesetzte Funktechnik entspricht den geltenden Normen und ist für den sicheren Einsatz im Alltag ausgelegt.
Wie lange hält die Batterie?
Die Batterie hat eine Lebensdauer von bis zu 7 Jahren.
Der Batteriestatus wird kontinuierlich durch das Gerät überwacht. Bei niedrigem Ladestand wird automatisch eine Meldung an die Notruf- und Serviceleitstelle gesendet, sodass ein rechtzeitiger Austausch veranlasst werden kann.
Ist der Funksender wasserdicht?
Der Funksender ist wassergeschützt und für den Einsatz im Alltag geeignet.
Ein kurzzeitiges Untertauchen, beispielsweise beim Duschen oder Baden, ist unproblematisch. Ein dauerhaftes Untertauchen sollte jedoch vermieden werden.